Herzlich Willkommen Die AGP-Schweiz, angeschlossen an AGB International, wurde für politische Schritte in der Schweiz am 27.August 2008 gegründet.
Herzlich Willkommen Die AGP-Schweiz, angeschlossen an AGB International, wurde für politische Schritte in der Schweiz am 27.August 2008 gegründet.
Rebstein. Vor einigen Tagen hat sich die Anti-Genozid-Partei (AGP) gegründet. Der Rebsteiner Kurt Weber steht ihr vor. Anni Sasek aus Walzenhausen amtet als Vize-Präsidentin. Der Staat mische sich zu sehr in die Privatsphäre des Menschen ein, ist die Partei überzeugt. Sie tritt gegen Radio-Frequenz-Identifikations-Chips (RFID) ein. Solche Chips tragen Hunde zur Erkennung heute schon unter ihrer Haut; auch für biometrische Pässe sind die Chips nötig. Die AGP befürchtet, dass sich der Mensch in Zukunft ebenfalls einen solchen Datenträger implantieren lassen muss. «Personen, die das nicht tun, werden ausgegrenzt und ihrer Menschenrechte beraubt.»
Anni Sasek: Nicht Angst hat uns dazu bewogen, die Partei ins Leben zu rufen, sondern Zuversicht. Wir sind guter Hoffnung, die Bevölkerung überzeugen zu können, dass die technische Entwicklung in die falsche Richtung führt. Es darf nicht sein, dass der menschliche Körper und die RFID-Technologie verbunden werden.
Kurt Weber: Nein, die meisten Menschen verhalten sich aber passiv, wenn es um Politik geht und sind steuerbar. Wir wollen Verantwortung übernehmen und über die Risiken der Technik aufklären.
Sasek: Unsere Partei übernimmt die Funktion eines Frühwarnsystems. Hätte ein solches im Dezember 2004 im Indischen Ozean bestanden, hätte man den Tsunami vorhergesehen und Schlimmes verhindern können.
Sasek: Für Hunde ist dieser Chip bereits obligatorisch. Der Mensch hat Dinge schon immer zuerst an Tieren ausprobiert und erst danach an sich selbst angewendet.
Sasek: Jeder Mensch wäre jederzeit verfolgbar. Die Chips würden über Transponder verfügen, die Signale aussenden.
Weber: Der Staat sagt, dass sich der Terrorismus unterbinden lasse, wenn jeder einen solchen Chip mit persönlichen Daten trage. Doch das stimmt nicht. Der Chip lässt sich leicht knacken. Verbrecher könnten so an die Informationen gelangen und ihr Unwesen damit treiben.
Sasek: Das hat nichts mit Phantasie zu tun, sondern ist erwiesen. Wir haben aus der Vergangenheit gelernt. Fehler sollen sich nicht wiederholen.
Sasek: Von jenen, die man in diktatorischen Staaten wie Deutschland, China und Russland begangen hat. Man hat die Menschen überwacht und ihnen ihre Freiheit geraubt. Viele unschuldige Menschen wurden in diesen Ländern hingerichtet.
Sasek: In der Schweiz wird ein System aufgebaut werden, das auf RFID-Chips basiert. Wer sich nicht danach richtet, dem wird die Existenzgrundlage genommen.
Sasek: Vielleicht wird man eines Tages nur noch per Chip Zugriff auf sein Konto haben und damit auch an der Kasse die Rechnung begleichen. Wer sich dem Chip verweigert, dem wird kein Geld mehr zur Verfügung stehen.
Weber: Zurück zu unserem Namen: Damit fallen wir auch auf.
Sasek: Wir streben nicht den politischen Erfolg an. Wir wollen nur aufrütteln.
Sasek: Die Partei ist aus der Anti-Genozid-Bewegung entstanden – einer Gruppe, der vor allem Bibelgläubige angehören. Wir trennen Religion und Politik jedoch strikt.
Sasek: Die Anti-Genozid-Bewegung, die Vorläuferin der AGP, ging von unserem Zentrum aus. Die neue Partei und das Zentrum verbindet nur eines: Beide wollen Verantwortung gegenüber Mensch und Staat übernehmen.
Quelle: Rheintaler
Interview: Diana Bula
kanton st. gallen/11